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Gallensteine sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet. Sie gehen oft mit Symptomen wie Schmerzen im rechten Oberbauch oder Epigastrium, Blähungen, Aufstoßen usw. einher.

Abhängig von der Vorgeschichte, den Bildgebungsbefunden und den Laborwerten kann eine zusätzliche Bildgebung der Gallenblase und des Gallengangs mit MRT erforderlich sein.

Die Behandlung besteht in der laparoskopischen Entfernung der Gallenblase, einer Routineoperation, die einen eintägigen Krankenhausaufenthalt erfordert.

Die Leistenhernie ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einer Schwellung im Leistenbereich kommt. Die Behandlung ist chirurgisch und wird in frühen Stadien bevorzugt.

Die Optionen sind eine offene oder laparoskopische Reparatur. Eine offene Reparatur ist unter bestimmten Bedingungen unter Regionalanästhesie (Spinalanästhesie) möglich. Die laparoskopische Operation ermöglicht die gleichzeitige Untersuchung einer kontralateralen, klinisch nicht offensichtlichen Leistenhernie und die gleichzeitige Reparatur beider Hernien.

Sowohl offene als auch laparoskopische Chirurgie sind zuverlässig. Laparoskopische Chirurgie wird im Allgemeinen bevorzugt, da sie der offenen Operation in Bezug auf postoperative Schmerzen (früh und spät) überlegen ist.

Die Operation erfordert einen eintägigen Krankenhausaufenthalt.

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist eine Erkrankung, bei der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Oft ist dies auf eine kleine oder größere Hiatushernie zurückzuführen, d.h. einen Vorfall des Magens in den Brustraum.

Das Spektrum der Symptome ist breit und umfasst:

Sodbrennen

Aufstoßen

Vermeiden, nach dem Essen zu liegen

Schwäche, oft aufgrund von Anämie

Nacht- oder Morgenhusten

Chronische Bronchitis

Dysphagie

Die Behandlung von GERD hängt vom Vorliegen einer großen Hiatushernie ab. In diesem Fall empfehlen die Leitlinien eine chirurgische Reparatur. Wenn keine große Hiatushernie vorliegt und der Patient mit einer chronischen Medikation zufrieden ist, wird in der Regel keine Operation empfohlen.

Die Operation besteht aus der sogenannten laparoskopischen Fundoplikatio, d.h. der Freisetzung des Magenfundus von seinen Bändern und dem Umschlingen der Speiseröhre. Die Leitlinien empfehlen eine partielle 270-Grad-Umwicklung, die wir anwenden, anstelle einer vollständigen Umwicklung.

Die postoperative Aufenthaltsdauer beträgt 1-2 Tage.

Die Divertikulose des Dickdarms ist eine häufige Erkrankung, bei der sich sackenartige Ausstülpungen an der Darmwand des Dickdarms bilden. Diese Ausstülpungen können das Wachstum von Mikroorganismen fördern, was letztlich zu einer Entzündung des betroffenen Dickdarmabschnitts führen kann (Divertikulitis).

Oft muss eine Abgrenzung zum Darmkrebs durch eine Koloskopie erfolgen.

Die Behandlung hängt vom Vorhandensein und Schweregrad der Entzündung, möglichen Komplikationen der Erkrankung und der Häufigkeit von Divertikulitis-Episoden ab.

Wenn eine Behandlung als notwendig erachtet wird, besteht diese in der laparoskopischen Entfernung eines Teils des Dickdarms.

Die Häufigkeit von Darmkrebs nimmt weltweit zu. Daher empfehlen die Leitlinien eine Vorsorgekoloskopie alle 5 Jahre für die allgemeine Bevölkerung über 50 Jahren (je nach genetischem Hintergrund und familiärer Vorgeschichte von Magen-Darm-Erkrankungen modifiziert).

Die Prognose hängt stark vom Stadium des Krebses ab. Aus diesem Grund empfiehlt die medizinische Gemeinschaft eine Vorsorgeuntersuchung per Koloskopie.

Symptome und Anzeichen treten oft spät auf und umfassen:

Blut im Stuhl

Schwäche, oft aufgrund von Anämie

Gewichtsverlust

Bauchschmerzen

Blähungen

Je nach Stadium, Lage und anderen Merkmalen des Krebses sowie den Merkmalen des Patienten besteht die Behandlung aus:

Präoperativer Chemotherapie/Strahlentherapie und Operation

Erster Operation und nachfolgender Chemotherapie/Strahlentherapie

Nur Operation

Die Operation wird offen oder laparoskopisch durchgeführt, mit ähnlichen onkologischen Ergebnissen gemäß aktueller wissenschaftlicher Daten. Laparoskopische Chirurgie bietet zusätzliche Vorteile, wie z.B.:

Weniger postoperative Schmerzen

Schnellere Erholung, mit der Möglichkeit, die Chemotherapie früher zu beginnen

Geringeres Risiko für kleinere postoperative Komplikationen

Geringeres Risiko für postoperative Hernien

Sowohl die laparoskopische als auch die offene Behandlung sind akzeptable Optionen. Bei der laparoskopischen Operation wird der Teil des Darms, der den Krebs enthält, zusammen mit den regionalen Lymphknoten durch kleine Schnitte entfernt. Bei der offenen Chirurgie wird das gleiche Verfahren angewendet, aber ein vertikaler Schnitt von ausreichender Länge in der Mitte des Bauches ist erforderlich.

Die postoperative Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel weniger als eine Woche.

Beim Rektumprolaps stülpt sich ein Teil des Enddarms (dem letzten Teil des Dickdarms) durch den Anus nach außen. Im Frühstadium ähnelt dies Hämorrhoiden, während im fortgeschrittenen Stadium ein massiver Prolaps eines großen Teils des Enddarms vorliegt, der häufig zurückgeführt werden muss.

Er tritt häufiger bei dünnen Menschen mit psychischer Belastung auf.

Die Behandlung besteht aus einer laparoskopischen Resektion und Fixierung des Enddarms an der Beckenwand.

Die postoperative Aufenthaltsdauer beträgt 1-2 Tage.